EIN SCHNEEGEDICHT

Der erste Schnee

Ei, du liebe, liebe Zeit,
ei, wie hat´s geschneit, geschneit!
Rings herum, wie ich mich dreh´,
nichts als Schnee und lauter Schnee.
Wald und Wiesen, Hof und Hecken,
alles steckt in weißen Decken.

Und im Garten jeder Baum,
jedes Bäumchen voller Flaum!
Auf dem Sims, dem Blumenbrett
liegt er wie ein Federbett.
Auf den Dächern um und um
nichts als Baumwoll´ rings herum.

Und der Schlot vom Nachbarhaus,
wie possierlich sieht er aus:
Hat ein weißes Müllerkäppchen,
hat ein weißes Müllerjöppchen!
Meint man nicht, wenn er so raucht,
dass er just sein Pfeifchen schmaucht?

Und im Hof der Pumpenstock
hat gar einen Zottelrock
und die ellenlange Nase
geht schier vor bis an die Straße.
Und gar draußen vor dem Haus!
Wär´ nur erst die Schule aus!

Aber dann, wenn´ s noch so stürmt,
wird ein Schneemann aufgetürmt,
dick und rund und rund und dick,
steht er da im Augenblick.
Auf dem Kopf als Hut ´nen Tiegel
und im Arm den langen Prügel
und die Füße tief im Schnee
und wir rings herum, juhe!

Ei, ihr lieben, lieben Leut´,
was ist heut´ das eine Freud´!

(Friedrich Wilhelm Güll)

dieses gedicht hat mir irgendwie gefallen und darum habe ich es auch hier reinkopiert.vielleicht gefaellt es euch ja auch?

also wenn ich ehrlich bin, kann ich mit schnee so rein gar nichts anfangen. mein schwager meinte noch so “ach, schnee ist doch was wunderschoenes, er wuerde da sofort einen schneemann bauen und obendrein wuerde er auch gleich ein paar snow angels machen. nee, also ich kann da beim besten willen nichts wunderschoenes daran finden. einen schneemann bauen, hach, auf so eine idee wuerde ich  noch nicht mal im traum kommen. ich sitze lieber hinterm warmen ofen bei einer tasse kaffee oder einer heissen schokolade:) es gibt ja wirklich menschen die den winter und den ganzen schnee lieben. ich gehoere nicht dazu. ein wuestenkind wie ich mag’s lieber heiss. und ich kann euch gar nicht sagen wie sehr ich den sommer vermisse. von mir aus koennte es schon laengst wieder hochsommer sein *seufz*

mein mann durfte gestern die ganze einfahrt und den gehweg frei machen. jetzt haben wir ja einen schneeschieber, das geht einfach, leicht und schnell und hinterher tut einem der ruecken nicht so weh als wenn man das alles haette schaufeln muessen.

also ich hab lieber vom wohnzimmer aus zugesehen und dabei einen heissen kakao mit marshmellows getrunken :mrgreen:

clearing the driveway

chocolate with marshmellows

Advertisements

25 thoughts on “EIN SCHNEEGEDICHT

  1. Aber einen Engel machen, das ist doch super!
    Den würde ich auch gern machen, lach.
    Dazu muss ich dann nur dir richtigen Klamotten anhaben.
    So macht der Schnee dann wenigstens mal für kurze Zeit Spaß.
    Einfach auf den Rücken legen und mit Armen und Beinen hin und her. Dann hast du den Engel.

  2. Liebe Sammy,
    wir haben sogar am Christmas-day den versprochenen Schnee bekommen, obwohl es gerade mal ein inch war. Immerhin besser als garnichts. In den 19 Jahren seitdem wir nach NW-Arkansa gezogen sind, war es nur das zweitemal, dass wir zu Weihnachten Schnee hatten. Als wir noch in der Chicagoer Gegend gewohnt haben, war es gerade umgekehrt, da gab es kaum ein Weihnachten ohne Schnee zu Weihnachten.
    Wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute,
    Karl-Heinz

sag was dazu

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s