AUSWANDERN

so manch junger mensch hat schon mal daran gedacht auszuwandern. frueher, in den 40’er,50’er und 60’er jahren war das ja noch mehr der fall als heutzutage. aber auch heutzutage gibt es leute, die noch vom “auswandern” traeumen und daran interessiert sind.

leicht ist es nicht. ich bin zwar noch nie ausgewandert, weiss es aber von meiner deutschen mutter her, wie das war, denn sie heiratete meinen dad der in deutschland stationiert war. es war nicht leicht fuer sie, denn sie konnte kaum englisch, hatte schreckliches heimweh nach deutschland und besonders nach ihrer familie und all ihren freunden.

es wurde dermassen schlimm fuer sie, dass sie nach 3 montaten ihre koffer packte und zurueck nach deutschland flog, sie hielt es hier drueben nicht mehr laenger aus. und sie waere wohl auch nie mehr zurueck gekehrt, haette mein dad sie nicht zurueck geholt.

ausserdem war meine mom  mit meinem bruder schwanger. zusammen mit meinem dad, der sie aus deutschland holte, flog meine mom wieder in die Staaten zurueck, denn ihre eltern bedraengten sie zurueck zu gehen. in ihrer stadt haben die leute naemlich schon geredet und nannten sie “ami flittchen” und meine deutsche oma sagte: ” das haette ich dir doch gleich sagen koennen, dass du da drueben nicht leben kannst” . schweren herzens ging meine mutter zurueck nach Amerika, und es war immer noch schwer fuer sie sich hier drueben einzuleben, die sprache zu erlernen, freunde zu finden, sich den amerikanischen sitten und gebraeuchen anzupassen. sie hat in der zeit sehr viel geweint. das hat  sie mir oft erzaehlt.

 

also leicht ist das auswandern ganz und gar nicht. und man darf das “auswandern” nicht mit einem der schoenen urlaube die man in dem land mal gemacht hat, vergleichen. beim auswandern kommt sehr vieles auf einen zu und es ist wirklich sehr ueberwaeltigend.

hier ist ein link fuer all diejenigen die sich dennoch fuer’s auswandern interessieren bzw. entschieden haben:

http://ausgewandert.com/auswandern.htm

Advertisements

7 thoughts on “AUSWANDERN

  1. Liebe Sammy, danke für deinen Besuch bei mir in meinem Blog, auf meinem Balkon. 😉

    Ich erinnere mich auch, dass in meiner Jugendzeit mein Bruder und ich eine Zeitlang vom Auswandern träumten. Wir wollten nach Canada. Später wollte ich auch auswandern, als Missionarin. Da hatte ich zunächst Paraguay im Sinn und später Japan.
    Letztendlich bin ich doch in DE geblieben. Aber ab und zu habe ich immer wieder mal geträumt, wie es gewesen wäre, wenn ich es getan hätte. Und das Fernweh habe ich damit ein wenig ausgeglichen, dass ich oft umgezogen bin und auch meine Arbeitsstelle öfter gewechselt habe.

    Ich denke, beides kann schwierig sein, das Fernweh zu verdrängen oder auch das Heimweh. Es wird immer wieder auftauchen, wenn es dort, wo man gerade ist, nicht so “traumhaft” ist, wie ich es mir wünsche.

    Letztendlich ist es, so glaube ich, es eine pure Entscheidung, ob man da, wo man ist, sich wohl fühlen will oder nicht. Vielleicht nicht nur, aber doch zu einem größeren Maße.

    LG, Ehra

  2. Das hast du gut beschrieben und es ist gut zu überlegen, ob man das macht. Wie bei deiner Mum, okay. Allerdings würde ich mir die größte Mühe geben, die Sprache zu erlernen. Das ist wohl das Wichtigte. Sich an eine andere Mentalität zu gewöhnen, ist schwer. Ich gaube, ich würde nicht auswandern. Urlaub ja, auswandern nein.
    Und eines sollte jeder wissen, es fliegen einem nirgendwo die gebratenen Tauben in den Mund.
    GlG
    Ute

  3. Ich könnte mir gar nicht vorstellen, freiwillig auszuwandern. Ich bin schon immer eng mit meiner Heimat verbunden gewesen und liebe mein Zuhause hier im Vorgebirge, sodass ich selbst im Urlaub nach 1 Woche Heimweh bekomme und zurück möchte … so schön es im Urlaub auch sein mag.

  4. Wie du schon richtig schreibst. Auswandern ist was Anderes als Urlauben. Viele Leute die ausgewandert sind haben diesen Fehler gemacht. Aber es gibt auch positive Beispiele. Die möchten gar nicht mehr zurück. Hier lief kürzlich eine Serie im Fernsehen über Conny Reimann der nach Amerika ausgewandert ist und es geschafft hat. Dir noch eine gute Woche. L.G. Ludger

  5. Meine große Tochter ist inzwischen Staatsbürger der USA. Sie könnte mich sogar als Verwandte ersten Grades zu sich holen. Mir würde es aber gehen wie deiner Mom. Ich hätte Sehnsucht nach dem Land, was ich manchmal schon verflucht habe. Dennoch ist es meine Heimal und ich lebe auch gern hier.

    Liebe Grüße von der Gudrun

  6. Stimmt schon, leicht ist es bestimmt nicht und nicht jeder schafft es, sich einzugliedern. Wäre ich allerdings noch jung, dann würde ich es trotzdem wagen 🙂

sag was dazu

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s