DIE REGENSCHATTENWUESTE

heute moechte ich euch etwas ueber die Mojave (sprich mohawi) wueste erzaehlen, wo ich geboren wurde.

die mojave wueste gehoert zu den regenschattenwuesten. regenschattenwuesten entstehen, wenn sie von gebirgen umgeben sind wo sich die wolken stauen und abregnen lassen, so dass fuer das land hinter dem gebirge kein wasser mehr uebrig bleibt.

 

in der Mojave wueste befindet sich eines der heissesten gegenden Amerikas, naemlich das “death valley” (das tal des todes)

 

die Mojave wueste bedeckt teile des suedostens von Californien, der sueden grenzt an den Bundesstaat Nevada, der nordwesten an Arizona und der suedwesten an Utah.

die wichtigeste wasserquelle der Mojave wueste ist der Mojave river. der Colorado river fliesst durch den osten und im westen wird er von der Sierra Nevada abgegrenzt, deren hohe gipfelketten fuer die enstehung dieser regenschattenwueste verantwortlich ist.

 

sehr typisch fuer die Mojave wueste ist die Joshua palmlilie (joshua trees) man kennt sie  auch als “Yucca brevifolia”

 

eine touristisch bekannte strasse ist die route 66

in der Mojave wueste gibt es einen flugzeug friedhof fuer stillgelegte zivile flugzeuge. obwohl das death valley nur wenige hundert kilometer vom pazifischen ozean entfernt ist, ist es eine der trockensten gegenden der erde. im tal des todes kann es im july schon mal gut auf 134 grad fahrenheidt kommen (ca. 56 grad celcius)

die naechtliche tiefsttemperatur liegt bei 41 grad celsius

 

es gibt dort  an die 307 vogelarten, sowie  rotluchse, kitfuechse, coyoten, maultierhirsche, dickhornschafe, eidechsen, schlangen, skorpione,und der “grosse rennkukuck”  der bei uns “roadrunner” genannt wird.

 

als mein sohn 9 jahre alt war, habe ich ihm mal meinen geburtsort “Ridgecrest” gezeigt, der in der Mojave wueste liegt. die zeit die wir dort verbracht haben, hat das interesse meines sohnes fuer eidechsen, schlangen, spinnen (insbesonders taranteln) geweckt.

mein sohn kannte von California bis dahin nur Redondo Beach,  der ort an dem meine familie lebte. er konnte sich aber (leider!!!) noch nie fuer das meer begeistern, denn wir hatten den pazifischen ozean ja direkt vor der nase. er zeigte keinerlei interesse daran das surfen zu erlernen und hat den strand am liebsten gemieden (das kann doch gar nicht mein sohn sein!!!    😯  )

er wollte immer wieder zurueck in die wueste. ich mag meinen geburtsort sehr und die umgebung dort auch, wie z.B. Bakersfield, California city, usw.

 

dieses foto hier ist entstanden als ich meinen sohn zum ersten mal mit in die wueste genommen habe. ich schaetze jetzt mal, dass er dort seine liebe zu spinnen und schlangen entdeckt hat. skorpione leben meistens unter felsbrocken. mein kleines kerlchen hat damals viele felsbrocken untersucht ob nicht doch ein skorpion zu sehen war. er ist von diesen tierchen naemlich ganz 21`angetan 🙄

seitdem mussten wir jedesmal wenn wir nach Californien geflogen sind um meine eltern und geschwister zu besuchen, einen abstecher in die mojave wueste machen.

mein sohn hat sich fuer seinen geburtsort nie interessiert bis dass er erwachsen war. das war dann das erste mal, dass er den wunsch aeusserte, nach Oklahoma zu fliegen, denn dort wurde er geboren.

 

und dieses jahr hat er die zweite gelegenheit seinen geburtsort noch einmal zu sehen, naemlich wenn wir im sommer nach OK fahren um dort an einer feier von guten freunden teilzunehmen.

 

 

 

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7 thoughts on “DIE REGENSCHATTENWUESTE

  1. Liebe Sammy . Die Mojave Wüste habe ich schon mehrmals durchfahren. Durch Death Valley bin ich mal mit meiner Frau im strömendem Regen gefahren.das war Abenteuer pur. Innerhalb kürzester Zeit bildeten sich reißende Flüsse über den Straßen. Steine vielen von den Bergen und kein Mensch weit und breit. Wir waren froh als wir in Lone Pine waren. Im Joshua Tree wurde das Benzin knapp. Mit dem letzten Tropfen erreichten wir eine Tankstelle am Highway 95. Eine Rundreise durch Amerika ist immer ein Abenteuer. L.G.

  2. Hört sich sehr heiß an, liebe Sammy, ich würd das Meer vorziehen. Wenn..dann wäre ich mal gern in Florida oder Kalifornien. Vielleicht schaffen wir mal nen Sprung in die USA.
    Liebe Grüße
    von der Nixe

  3. Ich war Ende April 2006 unter anderem in Death Valley. Die Hitze war zu der Zeit extrem, kaum auszuhalten. Wir übernachten dort, in der Nacht hatten wir 30 C und um 9 Uhr schon 39 C. Ich konnte den Besuch leider nicht genießen, mein Kreislauf machte nicht mehr mit. Am Zabriskie Point waren es nur noch 22 C. Dieses hin und her hat mich krank gemacht.
    Eine Schlange überquerte kurz vor unserem Auto die Straße, ich war überrascht, wie schnell sie war.
    Ich möchte Death Valley wieder besuchen, aber zu einer kälteren Jahreszeit.
    LG
    Emma

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