AMERIKANISIERUNG

wenn ich noch so an meine deutschlandzeit denke, anfang der 70’er jahre, da war alles amerikanische in deutschland  fremd. ungefaehr so als wenn alles was aus Amerika war von einem anderen planeten stammte.

okay, in gegenden wo die US armee installationen hatte, (Baden-Wuerrtemberg und Bayern) hat man vielleicht schon das eine oder andere von uns amis kennengelernt. zum beispiel wie wir uns zu dieser zeit kleideten, man konnte auf 100 meter erkennen, wer amerikaner war. wir sind immer aufgefallen, denn amerik. frauen gingen damals mit lockenwickler in den haaren in die stadt zum einkaufen. *baeh…..sofort erkannt!!!!  amerik. frauen trugen was man damals “hochwasserhosen” nannte, amerik. maenner liessen immer ihr oberhemd aujs der hose haengen, ich meine sie trugen ihre oberhemden ueber der hose….das sah zu der zeit wirklich sehr schlampig aus und von daher kam wohl  das klischee, dass amis schlampig sind.

 

man kanne also die mentalitaet der amis ein bisschen, schliesslich waren ganze familien in diversen staedten stationiert. man kannte den amerik. radiosender AFN , man wusste, dass amis gerne die fuesse auf den tisch legten, kaugummi kauten, schrille farben trugen und halt eben “anders” waren.

 

heutzutage ist man in deutschland amerikanisiert und weiss es oft gar nicht oder nimmt es nicht mehr so wahr. amerik. klamotten sind heutzutage cool… mc.donald’s gehoert  schon richig dazu….englische woerter sind ueberall gut bekannt. eine andere zeit eben.

 

 

 

heutzutage ist durch die globalisierung und das internet vieles was von hier drueben kommt oder hier drueben ueblich ist, ueberall bekannt. man hat in der deutschen sprache auch viele englische woerter uebernommen. bei euch gibt es auch fast food ketten so wie hier, man kennt baseball kappen, high school jackets, einfach alles amerikanische. also das nenne ich amerikanisierung :mrgreen:

ich wuenschte nur, es waere damals zu meiner zeit schon so gewesen. da waere mir sehr viel spott und neid in der schule erspart geblieben.

 

 

zu meiner deutschlandzeit hat man so was rein gar nicht gekannt, oder hoechstens nur da wo amerikanische soldaten stationiert waren. ich war in der zeit in der ich  eine deutsche schule besuchen musste, fast eine katastrophen-sensation, vor allen  dingen mit meiner schrillen kleidung, die so gar nicht nach deutschland passte. was wurde ich damals verarscht, gehaenselt, verspottet,  und allein schon allein wegen meinem fremdklingenden namen. wer hiess denn schon Samantha? und was habe ich mich immer geschaemt, wenn mein dad mich ab und zu mit unserem auto von der schule abgeholt hat. da glotzen uns alle hinterher.

wenn wir mit unserem grossen amerik. auto durch die kleinen engen strassen der stadt fuhren in der wir lebten, hatte ich immer das gefuehl jeder bliebe stehen und wuerde uns hinterher gaffen….peinlich peinlich!

zu meiner teenagerzeit war mir das jedenfalls immer total peinlich. meine mitschueler riefen mir damals hinterher: na kommt daddy dich wieder mit seinem grossen boot abholen? mit boot meinten sie unser grosses auto, weil es so lang war und fast die ganze strasse einnahm.

heutzutage gibt es amerik. ware im internet zu kaufen. damals musste man, wenn man etwas amerik. haben wollte wie z.B. whisky, zigaretten, kaffee, tee, eis, weissbrot, und was weiss ich noch alles, beziehungen haben, d.h. man musste eine amerik. familie kennen, die einem das aus der PX. und aus der commisary besorgte….

unsere nachbarn und auch ein paar freunde meiner eltern machten das immer. die haben DM in Dollarscheine umgetauscht und haben meinen eltern gesagt was sie haben wollten. meine mom kam dann immer mit braunen papiertueten voller lebensmittel nach hause, alles fuer die nachbarn. eis war ein ganz besonder beliebter artikel, dann das weissbrot, sprich toastbrot. was waren die deutschen verrueckt danach. ich konnte mir zu der zeit echt keinen reim darauf machen, warum die unsere sachen haben wollten. ich dachte immer ach was tun die mir leid, gibt’s denn das nirgends zu kaufen???  in der schule wurde ich immer um kaugummi und sonstige suessigkeiten gebeten.

kaffee, tee, zigarretten, alle alcoholischen sachen und benzin gab’s bei uns auf rationskarte. man bekam 4 stangen zigaretten pro monat. benzin bekamen wir spottbillig, kaffee und tee gab’s genuegend.  ich bekam mit meinen 14 jungen jahren damals noch keine rationskarte. aber ich hatte eine ID card um in amerik. geschaeften einkaufen zu koennen. meine freundinnen wollten immer eis und kaugummi,  auch jeans,  und haarschmuck, eben weil das sooo anders war als das was es in deutschland zu der zeit zu kaufen gab.

 

heutzutage ist schon fast alles amerikanisiert kann man sagen. vor allen dingen die deutsche sprache. ( ich finde das eher schade) das haette sich nicht aendern sollen/duerfen. deutsch sollte sprachmaessig deutsch sein, und amerikanisch amerikanisch!

 

 

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37 thoughts on “AMERIKANISIERUNG

  1. Liebe Sammy, jede Genaration wäre sicher gerne später geboren. Bei mir geht es noch, aber mein Mann (71) sagt das schon häufiger. Alles was es heute so gibt, ein Wahnsinn gegenüber früher.

    Mein Mann kann auch vieles, hat einen ungeheueren Wissenshunger und schimpft heute oft über die Schulen, weil die nichts mehr vernünftig lehren.
    Damals 60-70er lebte er in Frankfurt, auch eine Stadt wo viele Ami Familien waren.

    Heute ist eben alles moderner und die Deutschen allen “Gästen” sehr aufgeschlossen gegenüber. Vieles geht quasi gar nicht mehr ohne. McD. zum Beispiel. Ich esse das pappige Zeug gar nicht, aber viele würden hier Amok laufen, würde der Konzern mogen schliessen.

    Gucke ich mir Bilder der 70er, muss ich sagen, im ländlichen war doch noch alles grau. In Grossstädten dagegen kamen ja die Italier oder Türken etc. Gastarbeiter eben und sie brachten ihre Kultur mit.
    Die Deutschen lernten weiter.

    Heute ist mir selber vieles zu amerikanisiert. Das ich shoppen gehe ist ja noch ok, aber viele Begriffe aus USA müssen einfach nicht sein und ich wende sie auch nicht an.

    Heute werden die Kinder, die keine Marken Klamotten tragen gemobbt. Das fing zu meiner Schulzeit schon an. Stoffhose statt Jeans, oh weia. Smartphone hat jeder am Ohr. Ich frage mich oft wie Familien mit kleinem Einkommen das machen?

    Bist du nicht “in” in der Klasse, hast du einen ganz schwerden Stand, Kinder können gehässig sein…

    Komme nach Deutschland, guck dir das heute an und ich wette, du willst nicht noch einmal kommen.
    USA ist ein schönes grösses Land, doch ohne entsprechendes Einkommen auch nicht anders als hier.
    Heute dreht sich alles um mein “Auto, Haus, Boot”.
    Grösser, höher, weiter.

    Ob das alles so klasse ist? Das menschliche geht doch sehr verloren…

    Ich grüsse dich lieb ♥

  2. Liebe Sammy,

    deine erste Zeit hier in der Schule war sicherlich hart. Kinder können ziemlich fies zu anderen sein, die nicht ihrem “Bild” entsprechen. Nicht nur gegen Kinder aus anderen Ländern, auch welche, die sich gerade bestimmte Markenartikel nicht leisten können, zu dick sind, behindert oder was auch immer. Da müssten aber auch Eltern und Lehrer eingreifen. Die denken leider oft ähnlich. Und das ist das eigentlich Schlechte dran. Menschen haben oft Angst vor Dingen, die ihnen fremd sind.
    Wie du schon schreibst, als sie dich dann kannten, ging es.

    Eigentlich sollte sich jeder ein Beispiel an kleinen Kindern nehmen. Die gehen völlig unvoreingenommen auf Fremde(s) zu. Wichtig ist nur gut oder böse. Hautfarbe, Herkunft oder so, sind völlig egal.
    Für mich ist das auch unwichtig, wo jemand herkommt. Und wenn mir jemand etwas über andere Länder und Kulturen erzählt, bin ich immer dabei. 🙂

    Gestern kam ein Bericht über Menschen, die sich Ende des 2. Weltkrieges, in den Feengrotten vor den Bombenangriffen versteckt haben. https://www.feengrotten.de/
    Die eine Frau (damals Kind) hat erzählt, als sie rauskamen, standen sie vor amerikanischen Soldaten und die haben ihnen Schokolade geschenkt. Also konnten sie ja nicht schlecht sein.

    Hinter den amerikanischen “Schlitten”, schaue ich übrigens jetzt auch hinterher. Aber nicht, weil ich Böses will, sondern einfach weil sie cool anzuschauen sind. Und megaselten. Sowas kann sich nicht jeder leisten und viele gibt es ja auch nicht mehr. Das sind allerdings dann deutsche Fahrer. Warum die Leute das damals gemacht haben, weiß ich natürlich nicht. Elvis fanden damals doch aber auch viele genial und er war ein Star. 😉

    Was die deutsche Sprache betrifft, gebe ich dir recht und manches “denglische” Wort hört sich schon ziemlich doof an. In unserer Firma machen sie gerade eine “Rolle rückwärts” und Einiges wird wieder mit deutschen Begriffen benannt.

    Liebe Grüße
    Ute

    1. @ die 3 kas

      die menschlichkeit bleibt heutzutage oftmals auf der strecke, denn viele menschen sind nur noch “ich” bezogen. markenklamotten, das kannte ich damals gar nicht. heutzutage ist es ein MUSS denn sonst ist man aussenseiter und man muss doch immer insider sein. bloed sowas, ist aber so. man ist quasi gezwungen mitzuhalten, egal ob es sich nun um markenklamotten handelt oder um die neueste technik.
      ich koennte ehrlich gesagt ohne beidem leben. ich habe lange lange gebraucht bis ich mich ueberhaupt mal an einen pc getraut habe. ich wuerde aber die ganzen technischen dinge gegen die alte zeit eintauschen. nimm mein handy, meinen pc, und alles was sonst noch zur heutigen zeit dazu gehoert, ich haette gerne die 70’er jahre wieder. jawohl! und dann die 80’er….was waren die schoen! die 60’er waren aber auch nicht schlecht, obwohl ich da ja noch kind war. damals ging alles so schlicht und einfach zu, und menschenfreundlicher. da war der zwang nicht da mithalten zu muessen. der ganze lebensstil war anders. ich meine das jetzt ganz allgemein, denn damals hatten die leute wenigstens noch zeit fuereinander, heute muss alles schnell, schnell gehen. so hektisch alles.

      damals als ich in germany war, kannte man die vielen englischen woerter nicht wie heutzutage. ich fand das besser so, denn in deutschland sollte man deutsch sprechen und nicht so einen mischmasch aus deutsch und englisch. englisch hat bei euch drueben eigentlich gar nichts verloren. wir uebernehmen doch auch keine deutschen woerter obwohl hier drueben viele deutsche leben. ist schon irgendwie komisch, dass deutschland sich dermassen hat beeinflussen lassen, auch mit franzoesischen woertern wie ich mal gehoert habe.

      aber durch die globalisierung ist man heutzutage mit aller welt verbunden und das hat auch wieder vorteile. ich weiss nicht, aber manchmal sehne ich mich einfach nach der guten alten zeit zurueck.

      1. Liebe Sammy,
        die Antwort ging nicht an mich, vielleicht kopierst du sie und postest sie bei der Richtigen. 😉
        Ich habe dazu aber auch noch was. Mit den englischen Wörtern gebe ich dir sehr recht. Und ich glaube, die Deutschen sind das einzige Volk, was das so macht. Aber fremde Sprachen trotzdem nicht wirklich lernt. Wenn ich da nebenan die Schweiz sehe. Schon weil sie einen deutschen, einen französischen und einen italienischen Teil hat. Dazu noch das Rhätoromanisch in Graubünden und Hochdeutsch lernen sie in der Schule auch, fast wie eine Fremdsprache. Und englisch natürlich.
        Manches von der “guten, alten Zeit” hätte ich schon auch gern behalten. Allerdings die neue Technik und Kommunikation gefällt mir schon auch. Und ich möchte sie nicht missen… Sonst würden wir uns auch nicht “kennen”… für mich ist das eine große Bereicherung.
        Nur übertreiben muss man es nicht. Und mit den Klamotten eben so. Ein wenig Bescheidenheit täte uns allen gut. In Thailand (und anderswo) gibt es Schuluniformen. Allerdings hat uns ein Freund gesagt, an den Schuhen erkennt man trotzdem, wessen Eltern Geld haben. So ein Mobbing wie hier, gibt es deswegen aber trotzdem nicht.

        1. @Regenbogenlichter

          Bei uns gibt es an diversen schulen auch uniformen samt einheitliche Schuhe. Ich finde es auf eine art gut und auf die andere weise auch nicht

          Den kids muesste beigebracht werden nicht so viel wert auf materielle sachen zu legen. Meine guete, zu meiner zeit gab es so was wie schuluniformen gar nicht, es sei denn man besuchte eine christliche schule wo uniformen dazu gehoerten um die schule zu repraesentieren …oder wenn man sein kind auf eine boarding school geschickt hat ( ich glaube bei euch nennt man so was internat

          1. Nein, bei uns gab es das auch nicht. Und wenn die Eltern auch so denken, wie sollte es dann mit den Kindern sein. Die Firmen und Medien tragen natürlich auch ihren Teil dazu bei. Schließlich wollen sie was verkaufen. Just vor Ostern war hier auf allen Kanälen, dass Ostern das neue Weihnachten ist. Und jeder Ostern für Geschenke 100 € ausgibt. Da sind sicher auch große Dinge dabei, die sie eh irgendwann gekauft hätten. Aber trotzdem stimmt für mich das ganze Gefüge nicht mehr. Denn da sind ja alle, vom Baby bis zum Greis eingerechnet, die nichts kaufen. Und uns kannst du da auch rausrechnen. 😉

              1. Ja so ist es und dabei wird ganz vergessen, dass Ostern eigentlich das Fest zur Auferstehung Jesu ist und vorher das Frühlingsfest der Kelten. Die Kirchen haben viele Feste auf die Termine der heidnischen Feste gelegt. Sonst wären sie ihnen vielleicht auch nicht gefolgt. Ostereier und Hasen und sowas, gibt es bei uns auch. Das ist ja auch nett. Große Geschenke eher nicht.

    2. @ Ute

      die erste zeit in der deutschen schule habe ich jeden tag nur geheult. obowhl ich deutsch konnte, konnte ich meine mitschueler kaum verstehen, weil sie immer dialekt gesprochen haben. und weil ich sie nicht verstehen konnte, war das wiederum ein grund sich wieder ueber mich lustig machen zu koennen. fuer meine mitschueler war ich nur das “amiweib.” ich war 13 jahre alt als ich in die deutsche schule kam,das war auch kein einfaches alter. auch wurde ich “kaugummi girl” genannt. man schloss mich regelrecht aus der klassengemeinschaft aus. das hat sehr weh getan und die ersten 6 monate hab ich jeden tag geheult.

      meine schwester hatte es noch viel schwerer. meine eltern haben sie aus der deutschen schule rausgenommen und in die amerik. schule in der amerik. kaserne geschickt. zu meiner schwester waren die maedels damals ganz besonders fies. ich habe mit der zeit gelernt, mich in der klasse durchzusetzen. meine schwester konnte das nie, sie war da eher schuechtern und zurueck haltend.

      danke fuer den link liebe Ute, das muss ich jetzt gleich mal lesen gehen…

      1. Ja wer dann noch schüchtern ist, hat gleich ganz verloren. 😦
        Das hat aber auch mit der “Herzensbildung” in unserer Gesellschaft allgemein zu tun. Die ist durch die “Ellebogengesellschaft” fast vollständig verloren gegangen. LEIDER!!!!
        Den Bericht selbst, habe ich leider nicht mehr gefunden. Aber du solltest wenigstens sehen, was die Feengrotten sind, wenn ich schon davon schreibe. Schön sind sie auf alle Fälle (für mich). 😉

        1. @regenbogenlichter

          Ich musste damals in der schule lernen mich durchzusetzen. Mich hat meine mom nicht aus der deutschen schule genommen so wie meine schwester. Aber ich war schon immer die staerkere von uns zweien, daher hat meine mom sicher gedacht, dass ich mich schon irgendwann durchsetzen wuerde….

            1. @Ute

              Im aussehen haben wir uns fast wie zwillinge geglichen und die leute hatten oft schwierigkeiten uns auseinander zu halten, ganz besonders schwierig war es, wenn sie nur eine von uns gesehen haben. wir hatten fast dieselbe groesse, dieselbe haarfarbe, die selbe frisur, aehnliche klamotten, uws. :mrgreen:

              aber unsere mutter hat uns sehr wohl gekannt 😀

  3. Liebe Sammy,
    ich denke, als Kind erlebt man Ausgrenzungen viel extremer, als wenn man erwachsen ist. Weil ein Kind sich noch nicht selbst gefunden hat und seinen Sinn in der Gruppe sucht.
    Ich bin ja wohl noch etwas früher in die Schule gegangen als du, weil ich älter bin. Dabei hatte ich eigentlich den Eindruck, dass “Ausländer” interessant waren, wobei das nicht speziell Amerikaner waren. Sie konnten im Grunde viel erzählen von ihrer Heimat und auch damit prahlen. Wir hatten alle keine Ahnung davon. Manche Kinder aus anderen Ländern oder Städten konnten das ganz gut. und die waren im Grunde oft Tonangebend.

    Aber sicher kommt das immer auf die jeweilige Zusammensetzung der Klasse an. Ich war zur Schulzeit in NRW, in meiner Heimatstadt, aus der ich selten weiter heraus kam und ziemlich naiv. Wahrscheinlich habe ich das auch wieder anders herum extrem empfunden.

    Jedenfalls finde ich es schön, dass du dir die Erinnerungen von früher bewahrt hast und unser Land und Leute trotzdem magst. Ich mag dich auch – soweit ich dich hier vom Blog her kenne. Vielleicht passiert es ja sogar irgendwann mal, dass wir uns tatsächlich treffen können. 🙂
    LG, Ehra

    1. @ Ehra
      In meiner klasse gab es damals noch einen italiener und ein tschechisches maedchen. Deren eltern waren fluechtlinge.
      Wie gesagt, das erste halbe jahr hatte ich es verdammt schwer in der deutschen schule, spaeter dann,als mich meine klasse kameraden dann endlich akzeptiert haben, habe ich ein paar sehr liebe freundinnen gefunden.

  4. Ich finde es schon sehr interessant, wie Du Deine Zeit hier in Deutschland damals empfunden hast. Es war sicher oft nicht einfach für Dich.
    Liebe Grüße von der Silberdistel

  5. Da hast du wohl recht, aber wir waren schon damals heiß auf amerikanische Dinge. Als ich mit der Bundeswehr in einer amerikanischen Kaserne in Baumholder war, hatten wir ein freundschaftliches Verhältnis zu den Amerikanern. Wir haben getauscht was das Zeug hielt. Die Amerikaner waren heiß auf unsere Stiefel und wir auf amerikanische Klamotten. Mich haben immer die Mützen von der US Armee gefallen. Wir haben in den Bars der Amis zusammen getrunken und gelacht. Es war eine schöne Zeit. Was die deutsche Sprache angeht, hast du völlig recht. Es muss nicht immer alles englisch klingen. Aber schön wenn man die englische Sprache beherrscht. L.G.

    1. @Lutz

      Das find ich klasse, dass du soviel spass damals in deiner bundeswehrzeit hattest. Du hast also das amerik. Kasernenleben aus erster hand kennengelernt und es freut mich, dass du so gute erfahrungen mit uns amis gemacht hast.
      Sag, war das mitunter auch ein grund warum du in die USA gereist bist?

  6. Liebe Sammy,
    da hast du es echt schwer gehabt damals in Deutschland. Leider hat sich in den Köpfen mancher Menschen ja immer noch nichts verbessert, allgemein, was Vorurteile usw. angeht, aber ansonsten ist es heutzutage wirklich anders, eben auch durch das Internet. Ich finde es auch nicht gut, daß man die Sprachen so vermischt. Ich verstehe fast kein Englisch, und es ärgert mich auch oft, daß manche Deutsche nicht mal mehr richtiges Deutsch reden, lesen und schreiben können.
    Liebe Grüße
    Linda

  7. Sammy, alles was “anders” war, das wurde scheel angeschaut, dafuer musste man kein Amerikaner sein, da reichte ein Vorname wie meiner schon aus.
    heutzutage sieht man Schilder, die oft “verhunzt” sind, also weder Deutsch noch English, sondern etwas, das den Leuten irgendwie so passt dafuer. Irgendein Mishmash aus den beiden Sprachen.

    1. @Vivi

      Damals waren die menschen noch so richtig abgeneigt gegen alles was fremd bzw. auslaendisch war. .Manche sind auch heute noch so und das finde ich echt schade.ich nenne so etwas immer ” narrow minded”

      Fuer mich persoenlicher sind andere laender, kultur und andere nationalitaeten einfach interressant. Ich empfinde es als versicherung.
      Vorurteile sind fuer mich das schlimmste was es gibt. Ich frage mich immer warum kann man den menschen nicht als mensch sehen anstelle immer erst ueber seine nationalitaet zu urteilen?

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