KULTURSCHOCK USA, 3. TEIL

Warum sind die nur alle so nett zu mir? diese frage hat sich sicher schon manch einer von euch der schon mal hier drueben war, gestellt.

hier ist alles moeglich: shoppen rund um die uhr, 7 Tage die woche!  es gibt  sogar verkaeufer, die einen mit vornamen ansprechen und einem  freudestrahlend die kleidung in die umkleidekabine tragen.

und selbstverstaendlich wird koenig kunde auch sein uebrig gebliebenes essen im restaurant im „doggybag“ mitgegeben, damit er zu hause auch noch was davon hat. selbst im supermarkt herrscht  immer gute laune.

“Have a nice day“, heisst es hier beim verlassen des ladens. der verkaeufer wuenscht seinen kunden einen schoenen tag. das ist hier ganz selbstverstaendlich. zuvor war dann jemand noch so freundlich und hat saemtliche einkaeufe in tueten verpackt und schleppt nun alles bis zum auto.

was fuer touristen vielleicht eher fremd erscheinen mag ist das:  “Please wait to be seated“-schild, das oft am eingang im restaurant zu  sehen ist. das bedeuted, dass sich die gaeste den tisch nicht selbst aussuchen duerfen, sondern auf die platzzuweisung durchs personal warten soll. auch das entspricht den dienstleistungsdenken von Amerikanern und bedeudet, dass der kellner  seinen gaesten aufmerksamkeit schenkt und  sie nicht orientierungslos im restaurant herumlaufen laesst. man wird gefragt ob der tisch der einem zugewiesen wird, okay ist und dann erst kommt eine kellnerin und nimmt die bestellung auf. frueher war es so, dass man zuerst ein glas eisgekuehltes wasser (mit eiswuerfeln, versteht sich)  hingestellt bekam, bevor man die kellnerin die bestellung der getraenke aufnahm. das haben viele restaurants jedoch abgeschafft. wenn man aber danach fragt, bekommt man das eiswasser serviert und zwar kostenlos.

 

Advertisements

26 thoughts on “KULTURSCHOCK USA, 3. TEIL

  1. in Denver haben wir alleine eingepackt im Super und in London wurde mir eingepackt.
    Bei uns wird auch der Platz zugewiesen und ein Glas Wasser mit Eis, das bekommt man hier auch automatisch.
    wir waren vor kurzem in “unserem” Kaffee und daneben ist ein Obstgeschaeft. Bei uns liegt ja immer einer grosser Teil derWare draussen. eine Frau hatte eingekauft und als sie rauskam, da sah sie Aprikosen und meinte, ach die wollte ich eigentlich ja auch noch. Da hat der Verkaufer eine Schale genommen udn ihr mitgegeben und meinte, dann zahlen sie es halt das naechste Mal. ABer so etwas geht nur in den kleinen Geschaeften, nie im Supermarkt

    1. @Vivi

      Na, wenn das kein kundenservice ist, dann weiss ich es auch nicht. Das find ich ja echt klasse und wirklich grosszuegig. Bei euch moechte ich auch mal gerne einkaufen gehen, ueberhaupt finde ich dein land sehr interressant und faszinierend

  2. Das ist so ähnlich in Portugal, liebe Sammy, dort wartet am Eingang auch die Bedienung und weist dir deinen Platz zu, schenkt aufmerksam das Getränk nach usw. Das ist in unseren Breitengraden ungewöhnlich. Das gefällt mir, solche Gastfreundlichkeit… schön. Da fühlt der Gast sich wohl.
    Liebe Grüße
    von der Nixe

  3. Man kommt aus dem Urlaub von den US zurück nach D und was fällt als erstes auf:
    1. Unfreundlichkeit/Unterkühltheit
    2. miese Beschilderung öffentlicher Gebäude (Flughafen)
    3. Stressige Fahrweise auf der Autobahn

    1. @joer 6

      Autofahren hat mir in deutschland schon immer angst gemacht und nicht nur auf der autobahn. Ich war ca. 14 jahre alt, als wir in deutschland gewohnt haben. Die engen strassen und gassen in unserem ort haben mich das fuerchten gelehrt, denn ich hatte staendig angst, dass mein dad mit unserem grossen schlitten damals in einer schmalen strasse steckenbleiben wuerde…..

  4. Hier wird man mittlerweile ja zum Glück an der Kasse mit Hallo begrüsst, In freundlcheren Läden gibt es mehr offene Kassen, nettere Kassierer, “War alles in Ordnung? Haben Sie einen Pfandbon? Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend, JA ich gehe meist Abends Einkaufen *gg* Zu bestimmten Zeiten gibt es verschiedne Angebote, Oft nur 15 Minuten. Ab der Bezahlung stehst du dann da… ohne Tüten, eine Plastiktüte kostet glaubig 40 cent… ich kaufe keine. Natürlich ohne Einpacker und ohne zum Autoschleppen.
    OK, ich habe immer Tragekörbe mit. Mit und ohne Alu-Inlett, eben für gekühltes. Im Sommer habe ich eine kleine Eisbox für mein Fleisch und Aufschnitt und Käse. Zur Not habe ich noch diese ALU Beutel im Auto für gefrorenes. Und sollte es mal ganz dicke kommen, aber oberaffen heiss, habe ich noch eine Kühlbox die im Auto angeschlossen werden kann.
    Einige Läden haben Ruhezonnen, einige mit Wasserbox. Ansonsten gibt es hier eine Servicewüste und oft Kassiererinnen, die sich ohne Ende von Kasse zu Kasse unterhalten, oft auch wann denn endlich Feierabend ist 😦 oder auch Verkäufer an Käse – und Fleischtheke,,, schrecklich. Verkäufer sind kaum geschult, auf gut deutsch ahnungslos 😦 Nicht meine Abteilung…
    Eigentlich gehe ich mit Vorliebe in den kaufland. Da sind die Verkäufer zwar fast alle auf 400,-€ Basis, also Aushilfen. Doch zumindest sind sie mehr als freundlich und können kompetente Hilfe holen.
    Kleidungsgeschäfte sind da eher die Ausnehme, weil viele auf Provison arbeiten und somit von Haus aus schon freundlicher sind.
    Am schlimmsten ist es eigentlich bei ALDI und real. Dahin fahre ich nur wenn ich L-Mittel von ihnen brauche die ich woanders so nicht bekomme.
    Ich habe da sehr viele besteimmt Lebvensmittel aus bestimmten Läden und so fahre ich jede Woche einen anderen Laden an und kaufland jede Woche.
    Jedoch fällt auch bei real und kaufland um 22 Uhr “der Hammer”, andere haben zumindest bis 20 Uhr geöffnet. Leider gibt es immer noch einige die um 18 Uhr oder 18:30 Uhr schliessen. Das ist für mich als Nachteule natürlich so rein gar nichts. Es gibt sogar noch Friseure die Montags geschlossen haben und in ländlicheren Regionen sind wie bei den Ärzten Mittwochsnachmittags die Geschäfte geschlossen und bei einigen auch Montagsvormittags.
    Kaum vorstellbar für dich, oder?
    Da kann ich mit leben, aber die langen Öffnungszeiten (22U) sind für uns schon super.
    Es gibt dann oft herunter gesetzte Lebensmittel oder es wird für den nächsten Tag nachgeräumt, so dass man wirklich frische Ware bekommt.
    Roman Ende *lol*
    Liebste Grüsse ❤

    1. @ Die 3 kas

      Als du das jetzt mit der eisbox geschrieben hast, musste ich herzlich lachen, weil mir spontan einfiel, wieviele deutsche am deutsch-amerikanischem volksfest mit tiefkuehltaschen angerueckt kamen, nur um die tasche bis zum geht nicht mehr mit amerik. Eis zu fuellen und auf unser toastbrot waren sie damals auch total verrueckt

      1. lach, das soll wohl sein. Euer Eis ist ja auch berühmt. Und das Toast gibt es hier jan jetzt auch in grossen Scheiben. Oder gibt es da noch einen Unterschied? Beim LIDL gibt es hier immer mal amerikanische Wochen, nur habe ich ja keinen Vergleich….

            1. @ die 3 kas

              Ohhh, da musste ich jetzt gleich mal gucken gehen
              Na ja, die chicken fingers sehen bei uns etwas anders aus 🙂 und diese art marshmellows habe ich bei uns auch noch nicht gesehen, ich meine die schaumdinger da. Unsere haben eine andere form und kommen in weiss oder in rosa und dann gibts noch die minimarshmellows….
              Die herstellerfirma ist mir namensmaessig auch nicht bekannt

              1. Gibt es hier sicherlich auch. Ich kaufe das nur nicht. Ich kaufe meist nur die riesen Erdnuss-Flips, da kann ich drin baden, so lecker

  5. Ich kann 100 Prozentig zustimmen! Wenn wir aus dem USA Urlaub wiederkommen , brauchen wir mehrere Wochen um uns an das unfreundliche Deutsche Volk hier zu gewöhnen und würden am liebsten sofort wieder abhauen
    Ich frag mich immer wieder , warum hier ein grosser Teil der Menschen so unfreundlich ist!
    Wie mag sich ein Amerikaner fühlen der hier Urlaub macht?
    Das muss grausam sein! 🙂
    Lienbe Grüsse Anja

    1. @Diva

      Fuer mich war das damals als wir nach deutschland gezogen sind, sehr gewoehnungsbeduerftig. Das erste halbe jahr war extrem schwierig fuer mich, ganz besonders in der schule und es dauerte ewig, bis ich mal anschluss gefunden habe. Es verging kein tag an dem ich nicht geheult habe. Ich hatte ganz schrecklich viel heimweh

  6. Hier probieren sie inzwischen auch, freundlicher zu sein.
    Mit einem “Hallo” wird man meist an der Kasse begrüßt.
    Aber helfen, die Sachen rauszutragen, das passiert so gut wie nie.

    1. @Minibares

      Da muss ich dir gleich mal erzaehlen wie es mir damals ergangen ist, als meine mutter mich zum ersten mal in deutschland einkaufen geschickt hat.
      als ich an der kasse im supermarkt stand, hatte ich mich echt gewundert, warum die kassiererin so stumm war und mich keines blickes wuerdigte.ich dachte dann, na vielleicht mag sie keine teenager leiden. .
      Nachdem ich fuer meine 5 teile bezahlt hatte, und die teile dort lagen, guckte ich erst mal doof und wunderte mich, dass niemand die sachen, die ich gekauft hatte,einpacken wollte.

      Eine frau die das beobachtet hatte, fragte mich ob ich denn keine einkaufstasche dabei haette und ich muss sie dermassen hilflos angeschaut haben, dass sie mir eine plastik tuete kaufte und mir gab. Sie sagte ich solle meine sachen jetzt ganz schnell einpacken (die kassiererin schaute schon ganz grimmig)

      Ich bedankte mich bei der frau und machte, dass ich schnellstens aus dem laden kam… .

      1. Oh du meine Güte!
        Es kommt auch immer auf die Person an. Es gibt natürlich solche und solche.
        Da bist du an eine echt grantige geraten.
        Schlimm sowas!

sag was dazu

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s