Daily Archives: 06/05/2014

RECYCLING IN AMERIKA

ich mache recycling bisher noch  gar nicht. das setzt sich hier in ohio erst mal ganz langsam durch. In NC gab’s das aber  schon und da habe ich zum ersten mal gelernt den muell zu trennen.

als ich vor vielen jahren das letzte mal in deutschland zu besuch  war, kannte ich muelltrennung ueberhaupt  nicht und war regelrecht geschockt, denn an so was konnte ich mich von meiner damaligen deutschlandzeit her gar nicht erinnern.

 

hier ein video in deutsch ueber recycling in den USA

 

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DAS LAND DER UNBEGRENZTEN MOEGLICHKEITEN

ich habe in meiner deutschlandzeit damals in den 70’er jahren viele leute  (bekannte meiner eltern)kennengelernt, die so gerne in die USA ausgewandert waeren. sie schwaermten vom “land der unbegrenzten moeglichkeiten” und stellten sich Amerika so vor, wie sie es aus dem fernsehen, den TV serien her kannten. wie es hier drueben wirklich ist, war den meisten eher unbekannt. auch ein paar meiner damaligen schulfreundinnen haben davon geschwaermt, eines tages mal nach amerika zu gehen, und wenn’s nur mal auf urlaub ist oder als au-pair. damals war das alles auch noch viel leichter als heutzutage.  es wird heute wohl kaum jemanden geben, der nach Amerika auswandern wuerde, oder doch?

warum in die USA auswandern?

also die  steuern sind ganz bestimmt nicht der grund, denn sie sind hoeher als viele glauben. andererseits kann man jedoch  fuer wenig Geld eine “Inc.” (Corporation)gruenden, so ungefaehr wie eine GmbH in deutschland. damit haette man steuerliche spielraeume. die Vorstoesse nach “9/11” in richtung mehr zentrale kontrolle stiessen auf viel gegenwehr: das freiheitsgefuehl und das selbstverstaendnis von uns Amerikanern wurden dabei verletzt. der staat reguliert insgesamt viel weniger als in deutschland. es gibt keine meisterpflicht, keine meldepflicht und kaum foerderprogramme fuer firmen. Do it yourself! doch wenn  reguliert wird, ist die schei** buerokratie pedantischer als die deutsche. taeglich werden 500 neue gesetzliche regelungen erlassen.

fuer wen sind die USA zu empfehlen?

freiheit bedeutet auch eigenverantwortung. und das merkt man, denn hier herrscht ein ziemlich duennes soziales netz. unterstuetzung fuer arbeitslose und sozial schwache, krankenversicherung, staatliche rentenversicherung gibt es zwar,  aber sie decken nur elemantare beduerfnisse ab und sind sogar je nach Bundesstaat verschieden. den “sozialstaat” findet man  in den USA nicht. gut  waere unser land nur zum beispiel :

  • fuer unternehmer
  • fuer hoch qualifizierte angestellte, aerzte, andere akademiker
  • fuer rentner

jahresgehaelter koennen bei einigen hunderttausend Dollar liegen. Dem sind jedoch die lebenshaltungskosten und ausbildungskosten der kinder entgegen zu stellen. und viele einwanderer sind sich einig: das leben macht mehr spass, ist fuer sie angenehmer als in Germany. leistung und erfolg sind positiv und nicht suspekt. erfolgreiche menschen sind vorbilder. ohne gute ausbildung, unternehmergeist und freude auf eine andere kultur sollte man dieses land lieber meiden, oder  nur als urlaubsziel anstreben!