Tag Archives: epileptische anfaelle

DER MAERZ HAT’S IN SICH

also dieser monat hat’s echt in sich. zuerst ist  der lieblingsonkel meines mannes ganz ploetzlich verstorben, also mussten wir zur beerdigung. das war ziemlich heftig, denn keiner hat damit gerechnet.

eine woche spaeter fingen diese heftigen epileptischen anfaelle von unserem hund wieder an. diesesmal hoerten die anfaelle gar nicht mehr auf und wir mussten ihm valium geben, 21 stueck, bevor er dann endlich wieder zu sich kam. danach war er nicht mehr derselbe. er konnte nicht mehr alleine aufstehen, geschweige denn laufen. er hat sein futter und wasser verweigert. Continue reading DER MAERZ HAT’S IN SICH

UNSER JACKSON

nun waren wir schon dreimal mit unserem hundi im emergency room. er hatte durchgehende epileptische anfaelle die nicht mehr aufhoerten und in einer tour durchgingen. wir hatten angst, dass er gehirnschaeden davon tragen wuerde.

ihm wurde in der tierklinik gleich ein katheder gesetzt und man gab ihm medicamente und er musste die nacht dort verbringen. eine nacht kostete uns gleich mal $ 800.00

er muss 5 mal am tag medicamente bekommen, die wir ihm puenktlich auf die minute verabreichen, also muss immer einer zu hause sein. die anfaelle kommen dennoch einmal im monat und man kann nie vorher sagen wann der zeitpunkt ist. aber mir ist aufgefallen, dass wenn hundi furchtbar rastlos wird, dass sich dann so ein anfall anbahnt.

nun haben wir valium vom doc bekommen, das muessen wir ihm geben sobald so ein anfall kommt. na dann bleibt nur zu hoffen, dass wir dann gerade zu hause sind. der letzte anfall den er hatte war am samstagabend. wir kamen zufaellig in der minute in der der anfall kam zur tuer rein. nach einer gewissen zeit brachten ihn wieder in die tierklinik und seitdem er nach stunden wieder zu sich gekommen ist, konnte er 3 tage lang nicht richtig laufen, da sich die hinterbeine so sehr verkrampften. nun hinkt er etwas und kann die treppen im haus nur schlecht rauf und runter, er gleitet eher die treppen runter anstatt  dasser sie laeuft.

da wir in einem tri-level haus wohnen, ein haus mit drei wohnebenen, haben wir viele treppen, fuer hundi ist es schwer da rauf und runter zu kommen, er schafft es, aber wie gesagt braucht er seine zeit oder er flutscht ganz einfach auf dem hintern runter.

 

2014-09-25 17.51.56

EIN WUNDER

es ist wirklich ein wunder, dass unser hundi 54 durchgehende  epileptische anfaelle ueberlebt hat.

 

der tierdoc fragte uns noch, sollte ein herzstillstand eintreten waehrend er in der klinik bleiben muss, ob wir wollen, dass er dann wiederbelebt werden sollen oder nicht. wir entschieden uns, dass er nicht wiederbelebt werden soll. er hat die nacht  in der klinik fast leblos verbracht und wir dachten schon mit grosser bange an die schlimme nachricht.

gott sei dank hatte er keinen herzstillstand erlitten,  die vielen infusionen und medicamente haben ihm geholfen zu ueberleben und wir sind ja SO FROH!!

er hatte, seitdem er wieder zu hause ist, zwei schwierige kritische tage. er konnte naemlich nicht mehr aufstehen und hat dagegen angekaempft, er war furchtbar rastlos und sabberte auch unheimlich viel. auch gab’s einige kleine unfaelle, weil er nun ploetzlich nicht mehr stubenrein ist.  ich komme kaum  noch mit dem saubermachen hinterher. und alle befehle die er gelernt hat, hat er nun wieder vergessen und nun muessen wir noch mal von vorne anfangen und ihm mit viel liebe und geduld wieder alles beibringen. ich hoffe, dass das noch moeglich ist. ob er einen permanenten schaden zurueck behalten hat, koennen wir noch nicht sagen. er muss noch mal zur nachuntersuchung zum tierarzt.

 

die meiste zeit liegt er nur rum, schaut traurig aus dem fenster oder laeuft , wenn er irgendwie kann, mir hinterher. wir haben nun die treppen ver-barrikadiert (hab ich das jetzt richtig geschrieben??) nun kann er weder nach unten noch nach oben gehen, sondern muss entweder im wohnzimmer oder in der kueche bleiben.

mit ballspielen hat er wohl noch lange nichts am hut. seine hinterbeine haben  einfach noch keine kraft und er klappt deswegen immer wieder zusammen. nun muessen wir ihm  ein medicament geben,  das gegen die anfaelle hilft, er wird sie zwar noch haben, aber nicht mehr so oft. das medicament hat aber den nachteil, dass es seine leber langsam zerstoert. nun muss er regelmaessig zur blutkontrolle. kein billiges vergnuegen sage ich euch, aber er ist es uns wert. wir kennen ja das ganze von unserem Baron her. das drama hatten wir ja schon vor 3 jahren.

heute war ich den ganzen nachmittag im garten, wir hatten 27 grad. bis ende october wird das wetter wohl noch angenehm bleiben hier, aber dann wird’s ernst werden mit regen, kaelte, sturm und vielleicht sogar schnee 😮

 

wie sieht’s denn bei euch drueben aus?

 

 

 

2014-09-25 17.29.45

 

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TIERKLINIK

heute war kein guter tag.

unser hund hatte so viele epileptische anfaelle, dass noch nicht mal die medicamente was geholfen haben. er hatte insgesamt 54 anfaelle innerhalb von 6 stunden. wir brachten ihn mit mueh und not zum tierarzt und der gab ihm eine valium spritze und von dort aus mussten wir ihn in die tierklinik bringen, wo er die nacht ueber bleiben muss.

er hat einen katheder gelegt bekommen, und liegt nun in einem kaefig in dem er die nacht verbringen wird. die fahrt zum tierarzt und in die tierklinik waren eine qual fuer Jackson, er hat geschrien, weil er wahrscheinlich schmerzen hatte.  und die fahrten zum tierdoc und in die klinik waren eben auch nicht mal um die ecke, dann sind wir auch noch in den bloeden 5 uhr verkehr reingekommen was die ganze sache noch erheblich verzoegert hat.

die tieraerztin in der klinik warnte uns, dass er wahrscheinlich schwere schaeden von den vielen durchgehenden  anfaellen davon getragen hat.

wir sind mit den nerven ziemlich fertig. es bricht mir das herz zu sehen wie hundi leidet, aber man kann nichts machen, ausser medicamente geben und warten bis der anfall vorbei ist. doch Jackson’s anfaelle hoerten gar nicht mehr auf. ich weiss nun nicht wie’s weitergehen wird. wir bangen und hoffen und beten!

 

2014-09-22 18.42.19

 

 

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FOREVER IN OUR HEARTS

vor 3 jahren haben wir dich halb verhungert und fast erfroren bei uns im garten gefunden, weil dich jemand einfach ausgesetzt hat….

drei jahre lang warst du uns ein guter und treuer begleiter….

drei jahre lang durften wir uns liebevoll um dich kuemmern….

nun bist du von uns gegangen und wir werden dich ganz schrecklich vermissen….

 

 

 

 

 

heute mussten wir unseren Baron einschlaefern lassen.

die letzten monate ging es ihm so richtig gut, er war so voller leben, hat mit uns rumgetobt und es machte ihm so viel spass “fetch”  zu spielen. er war unermuedlich, treu und anhaenglich und wir hatten soviel freude an ihm.

 

die neuen medicamente die wir fuer ihn vom doc gegen seine epileptischen anfaelle bekommen hatten, schienen wirklich gut zu helfen.

 

am donnerstag kam jedoch wieder ein anfall aus heiterem himmel und soviel heftiger als je zuvor. dann kamen sie in ganz kurzen abstaenden, mindestens 15 hintereinander an einem stueck.

der letzte anfall war so extrem, dass er nicht mehr alleine fressen oder saufen konnte, geschweige denn laufen. die hinterbeine waren gelaehmt.

 

wir sind mit ihm  zum tierarzt gefahren. mein schwiegervater ist mit uns gegangen. da sassen wir beim tierarzt und haben alle rotz und wasser geheult, als der doc ihm den katheder setzte. dann ging alles sehr schnell. er ist von einer minute auf die andere friedlich eingeschlafen.

 

heute abend haben wir ihn dann an einem hellen sonnigen plaetzchen in unserem garten begraben.

 

mir ist jetzt ehrlich gesagt nicht zum bloggen zumute und die daily question wird es heute auch nicht geben. ich hoffe ihr habt verstaendnis dafuer.